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Pressemitteilung

JU Wernigerode gegen ein weiteres "Verzocken"
von Steuergeldern im Wernigeröder Spielcasino


Kurzfassung der Pressemitteilung vom 10.06.2008

Die Entscheidung von CDU und SPD, die kurz vor der Insolvenz stehenden Spielbanken des Bundeslandes – darunter auch die Spielbank Wernigerode – mit einer weiteren Steuermillion zu retten, sorgt bei der JU für Unverständnis. Der Stadtverband schließt sich dem Protest des Steuerzahlerbunds an, der angesichts der Entscheidung feststellte, dass man mit der neuerlichen Spritze "gutem Geld schlechtes hinterherwerfe".

Wie Landesfinanzminister Jens Bullerjahn (SPD) in den letzten Tagen mehrfach verlauten ließ, soll eine der Hauptursachen für die desaströse Finanzsituation das Nichtraucherschutzgesetz sein. Gerade angesichts dessen ist es verwunderlich, dass nun weitere Hilfen bewilligt wurden. 

"Da sich das Nichtraucherschutzgesetz in absehbarer Zeit nicht ändern wird, ist wohl kaum mit einer Verbesserung der Einnahmen zu rechnen, so dass weitere Investitionen reine Steuerverschwendung sind.", so André Weber, Vorsitzender des JU-Stadtverbands. "Angesichts geschlossener Schulen und permanent steigender Sprit- und Lebensmittelpreise zeugt der Plan, Millionen ausgerechnet in marode Glücksspielbetriebe zu investieren, von mangelndem Fingerspitzengefühl."

Der JU-Stadtverband hofft, dass der Landtag, sollte sich die Situation der Spielbanken in den nächsten Monaten nicht deutlich verbessern, der heute zugesicherten Million nicht noch zusätzliche Steuergelder folgen lassen wird.

Junge Union
Stadtverband Wernigerode

André Weber
Vorsitzender JU WR
andreweber@su-lsa.de

http://www.ju-wernigerode.de